5. Festival international du film restauré

Wir sind über ein Festival in Paris gestossen, dessen Trailer wir keinem Filmliebhaber und keiner Filmliebhaberin vorenthalten wollen! Seit 5 Jahren veranstaltet die Cinémathèque française das «Festival international du film restauré»: 5 Tage, 100 Filme (restaurierte Werke und Raritäten), 2 Masterclasses (mit Joe Dante und Wes Anderson), Ciné Concerts und und und.

Wer zwischen dem 1. und 5. März 2017 in Paris weilt, sollte sich das nicht entgehen lassen! Alle anderen dürfen sich wenigstens am originellen Festivaltrailer erfreuen.

Festival Toute la mémoire du monde 2017 – Bande-annonce from La Cinémathèque française on Vimeo.

Hollywood im Filmpodium

Die ZFF MASTERS haben im Rahmen des 12. Zurich Film Festival im Filmpodium stattgefunden. Die öffentlich zugänglichen Veranstaltungen richteten sich an die Filmbranche sowie an das gesamte Festivalpublikum. Alle ZFF MASTERS haben im Filmpodium der Stadt Zürich stattgefunden. So durften wir Daniel Radcliffe, Ewan McGregor, Woody Harrelson und Olivier Assayas in unserem Kinosaal begrüssen.

Sie haben die illustren Gäste verpasst? Kein Problem – die vollständigen Gespräche sind auf dem YouTube-Kanal des Zurich Film Festival online abzurufen:

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European Art Cinema Day

«Schatten im Paradies», Aki Kaurismäki (Finnland 1986)
«Schatten im Paradies», Aki Kaurismäki (Finnland 1986)

Mit dem EUROPEAN ART CINEMA DAY bekommen der europäische Film und alle leidenschaftlichen Kinobetreiber endlich einen Feiertag. Kinos sind eine kulturelle Bereicherung – für Alt und Jung, auf dem Land und in der Stadt. Und sie bringen Menschen zusammen – unabhängig von Herkunft, Bildung und Einkommen. Mit über 100 Millionen Besucherinnen pro Jahr leisten Arthouse-Kinos einen wertvollen Beitrag zur programmatischen Vielfalt, der Entdeckung und Förderung junger Talente und zum kulturellen Austausch innerhalb Europas. “European Art Cinema Day” weiterlesen

Scheibe!

Grosse Scheibe, viel Arbeit! Da hat oder haben ein (paar) Knabe(n) oder Mädchen am Wochenende während des Knabenschiessens nicht auf Zielscheiben, sondern auf unsere Glasfront “geschossen” (aber das ist nur ein kleines Wortspiel: Wie genau der Riss im Glas zustande kam, ist und bleibt unklar)! Zu viert mussten sie antraben, um das zersplitterte Glas zu ersetzen:

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Bond ohne Bond

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1993, kurz nach dem Ende des Kalten Krieges, der sein bisheriges Werk genährt und geprägt hatte, veröffentlichte John Le Carré The Night Manager, einen Roman, der bewies, dass ihm nach dem Mauerfall keineswegs der Stoff ausgehen würde. Als Bösewicht fungierte diesmal nicht ein KGB-Scherge oder ein von den Sowjets gedungener britischer Spion, sondern ein Brite namens Roper, der skrupellos im illegalen Waffenhandel mitmischte. Sein Gegenspieler war ein Landsmann namens Jonathan Pine – kein Agent ihrer Majestät, aber doch ein strammer Kerl mit militärischer Vergangenheit und einem starken moralischen Rückgrat. “Bond ohne Bond” weiterlesen

Jason Mekas vs. Jonas Bourne und meine Grossmutter

Jonas-Mekas

Meine Grossmutter Frieda Henggeler-Scherer drehte in den 20er und 30er Jahren 16-mm-Filme. Da sie in Fernost lebte und später auch Anlässe wie die Landesausstellung und die Olympischen Spiele in St. Moritz besuchte usw., ist das Material von einigem Interesse. Formal allerdings ist es nichts Besonderes. Da sie “point-and-shoot”-mässig drehte und viele Einstellungen blosse Sekundenbruchteile umfassen, sprachen wir, als wir das digitalisierte Material sichteten, daher despektierlich von einem “animierten Fotoalbum”, ohne zu ahnen, dass unsere Grossmutter eigentlich Avantgardistin gewesen war.

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Das andere BRD-Kino

Am 14. August beginnt im Filmpodium die zweite Hauptreihe des Sommerprogramms: Das Kino der jungen BRD. Unsere Auswahl übernimmt acht Filme aus der aktuellen Retrospektive des Filmfestivals von Locarno, kuratiert von Roberto Turigliatto und Olaf Möller. Wir zeigen auch fünf wichtige BRD-Filme, die in Locarno nicht zu sehen sind, sowie – im Rahmen der “Remakes”-Reihe – die Urfassung von Das doppelte Lottchen und die Vorlage zu Some Like It Hot, Fanfaren der Liebe von Kurt Hoffmann.

Das Bekenntnis der Ina Kahr
Das Bekenntnis der Ina Kahr (BRD 1954, Dir. Georg Wilhelm Pabst)

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Otamatone im Filmpodium

Am Dada-Abend im Filmpodium wurde unter anderem Hans Richters Film Vormittagsspuk aufgeführt, live vertont von MusikerInnen der ZHdK. Dabei kam ein Instrument zum Einsatz, das dadaistischer kaum sein könnte. Das Otamatone (natürlich ein japanisches Produkt) sieht aus wie eine Kreuzung zwischen einer Musiknote und einem freundlichen Riesenspermium und klingt wie der illegitime Spross eines Theremins und eines Kazoos. Wers nicht glaubt, findet hier eine exklusive Kostprobe: „Nessun’ dorma“ aus Puccinis Turandot, gespielt von Joachim Flüeler.

Stimmen Sie ab!

Im Rahmen unserer Sommerreihe zum Thema «Remakes» möchten wir nun von unserem geschätzten Publikum wissen: «Original oder Remake – wer gewinnt?». Unsere Reihe gestattet Vergleiche zwischen einer ganzen Anzahl von Originalen und ihren Remakes – und umgekehrt!

Stimmen Sie ab und lassen Sie uns zu jedem Film im Programm wissen, welcher Ihnen besser gefallen hat.  “Stimmen Sie ab!” weiterlesen