Danke für den Besuch, Marthe Keller!

Am Mittwoch, 24. Juli 2019 zeigten wir eine zusätzliche Vorstellung von Billy Wilders Fedora in Anwesenheit der Hauptdarstellerin Marthe Keller.

  • © Sibylle Meier
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Die Schweizerin, die sich u.a. auch mit Dustin Hoffman und Al Pacino die Leinwand geteilt hat, erzählte im Gespräch mit Michel Bodmer von der Arbeit mit Regisseur Billy Wilder und Leinwandpartner William Holden.

Das Gespräch zwischen Marthe Keller und Michel Bodmer kann man hier nachhören:

Plakatgalerie

In einer Kooperation zwischen Filmpodium und der ZHdK haben 2015 erstmals Studierende ein Plakat für eine Filmreihe entworfen. Seither entstanden auf diese Weise Filmplakate zu den Reihen «Joan Crawford/Bette Davis», «Ida Lupino – Star und Regisseurin», «Remakes», «Cary Grant», «Hongkong Kino», «Federico Fellini», «Claudia Cardinale», «Maggie Smith», «4th Arab Film Festival Zurich», «François Truffaut» und aktuell das Plakat zu «Toshiro Mifune».

In unserer Plakatgalerie finden Sie die Gewinnerplakate sowie die besten Entwürfe, die es auf die Shortlist der Jury geschafft haben. Die Jury besteht jeweils aus Dozentinnen und Dozenten der Zürcher Hochschule der Künste (Abteilung Design – Visuelle Kommunikation) und Mitarbeitenden des Filmpodiums. Die Anforderungen an die BachelorstudentInnen sind nicht gering: Sie müssen, in Gruppen oder alleine, einen Entwurf präsentieren, der sowohl als Plakat im Format F4 (Weltformat) wie auch als Tramplakat (ca. A4) funktioniert. Alle werbetechnisch wichtigen Informationen – Spieldaten, Ort, die Logos der Veranstalter und PartnerInnen – müssen geschickt und gut erkennbar platziert werden. Zudem muss der Vorschlag technisch, finanziell und im Hinblick auf geltende Urheberrechte umsetzbar sein.

Wir freuen uns, dass die Plakate auch ausserhalb der Stadt Zürich Beachtung finden – so beispielsweise das Plakat zur Ida-Lupino-Reihe von Elena Gabriel und Rebecca Wey, das 2016 als eines der 100 besten Plakate (aus Deutschland, Österreich und der Schweiz) ausgezeichnet wurde.


JULI – SEPTEMBER: TOSHIRO MIFUNE

Das Gewinnerplakat von Anna Tuena

Toshirō Mifune (1920–1997) war der erfolgreichste japanische Schauspieler aller Zeiten; er hat an die 180 Filme gedreht. Er wuchs auf als Sohn eines Fotografen. Im Zweiten Weltkrieg wurde er mit 19 Jahren eingezogen und zuerst im Aufklärungsbereich, gegen Kriegsende als Instruktor von Kamikaze-Piloten eingesetzt, ohne dass er sich für Nationalismus begeistert hätte. Mifune hat unter der Regie von Akira Kurosawa 16 Filme gedreht, teils Samurai-Abenteuer wie Die sieben Samurai (1954), Yojimbo (1961) und Sanjuro (1962)  aber auch Films noirs wie Drunken Angel (1948) und Stray Dog (1949) und Dramen wie Rashomon (1950) oder Akahige (1965). Er war als einer der wenigen japanischen Schauspieler seiner Generation auch in westlichen Filmen zu sehen, darunter Hell in the Pacific (Regie: John Boorman, 1969), Red Sun (Regie: Terence Young, 1971) und 1941 (Regie: Steven Spielberg, 1979) und hat auch im TV-Mehrteiler Shogun (1980) mitgewirkt.


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