DAS ERSTE JAHRHUNDERT DES FILMS: 1987

Wall Street,
Wall Street, Oliver Stone (USA)

Mit Wall Street und RoboCop gelangen den Regisseuren Oliver Stone und Paul Verhoeven entlarvende Zeitdokumente der achtziger Jahre, der Yuppie-Kultur und des politischen Klimas gegen Ende des Kalten Krieges. So gut sie damals als zynische Satiren auf die USA ihrer Entstehungszeit funktionierten, so aktuell sind sie im Spiegel der gegenwärtigen US-Regierung. Gordon Gekkos überhebliches Siegerlachen aus Wall Street lässt sich leicht auf die Strategen im Weissen Haus übertragen, und wenn in RoboCop Ronald Reagans Ost-West-Politik ironisch kommentiert wird, kommen einem unweigerlich die Drohgebärden Donald Trumps gegen Nordkorea in den Sinn. Ob die politische Realität die Karikaturen dabei ein- oder gar überholt hat, ist eine schmerzliche Frage, die sich nun im Kino stellen lässt.

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Trainspotting

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Im Februar 2017 kommt «T2: Trainspotting» in die Kinos. Davor sollte man sich Danny Boyles Klassiker aus dem Jahr 1996 unbedingt nochmals auf der grossen (Filmpodium)Leinwand anschauen. Als Vorbereitung empfehlen wir die Lektüre des ausführlichen Interviews, das Michel Bodmer anlässlich der Premiere des Films am 49. Cannes Film Festivals mit Regisseur Danny Boyle, Drehbuchautor John Hodge und Produzent Andrew Macdonald halten durfte.
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