Francis Reusser im Filmpodium

Am Sonntag, 24. Februar 2019 war Francis Reusser aus Anlass des Kinostarts seiner filmischen Rückschau auf sein Leben und sein Werk, La séparation des traces (2018), in Zürich im Kino Kosmos zu Gast.

Das Filmpodium nutzte die Gelegenheit um, ebenfalls in Anwesenheit des Regisseurs, zwei seiner Frühwerke zu zeigen, Vive la mort (1969) und Seuls (1981), jüngst restauriert von der Cinémathèque suisse.

1942 in Vevey geboren, war Francis Reusser mehr als die älteren Cineasten der Groupe 5 ein Angehöriger der 68er-Generation, der sich offen und laut gegen die herrschenden Verhältnisse auflehnte und explizit politische Themen ansprach. Auch war das Frauenbild in seinen Filmen differenzierter, vielleicht dank der Mitwirkung von Patricia Moraz und Christiane Grimm bei Reussers Drehbüchern.

Auch Fredi Murer liess sich die Gelegenheit nicht entgehen, seinen alten Freund in Zürich zu begrüssen. Das Gespräch mit Francis Reusser führte Franziska Trefzer, Dozentin an der Hochschule Luzern.

Adieu, Bruno Ganz

Auch in unserem Kino wird er fehlen: Bruno Ganz (1941–2019), hier zu sehen im Filmpodium im August 2002.

 

Bei uns wird er im April-Programm (Francis Ford Coppola gewidmet) in Youth Without Youth (2007) zu sehen sein. Und vorher noch im Rahmen der Woche der Nominierten in Fortuna (Germinal Roaux, Schweiz/Belgien 2018), am Dienstag, 19. März 2019 um 21.00 Uhr (das gesamte Programm finden Sie hier).

Einen wunderbaren Rückblick auf das Schaffen von Bruno Ganz von Michael Sennhauser finden Sie hier.

Ein spannendes Portrait hat die Sternstunde Kunst letzten Sonntag gesendet.

Volker Schlöndorff und Adolf Muschg erinnern sich in der NZZ an ihren Freund.

Neu: Programm-Pass

Dia_Shi Hui

Eine Programmreihe bei uns interessiert Sie ganz besonders, aber Sie haben kein Filmpodium-Abo? Wir schaffen Abhilfe: Ab sofort bieten wir für jede Programmperiode ein Abonnement für 60 Franken an, welches freien Zutritt zu allen Vorstellungen des aktuellen Angebots gewährt.

Dieser Programm-Pass kann ab dem Starttag einer Programmperiode an unserer Kinokasse bezogen werden.

Übrigens: Mit dem Besuch von nur 4 Vorstellungen ist der Preis des Programm-Passes bereits amortisiert…

Alle übrigen Abos und Vergünstigungen bleiben selbstverständlich in Kraft. Das Sommer-Abo (12 Wochen) kostet weiterhin 95 Franken.

Don’t Dream It – Be It!

Rund 170 Fans des Kultfilms The Rocky Horror Picture Show sind am 9. Februar ins Filmpodium gepilgert, um wieder einmal den Time Warp zu tanzen. Viele von ihnen folgten unserem Aufruf und waren passend kostümiert – an der Bar gab’s dafür gratis eine «Damn It, Janet!» (aka Bloody Mary). The Rocky Horror Picture Show ist ein Film zum Mitmachen: Zeitungshüte, Wasserpistolen, Handy-Taschenlampe (statt Feuerzeuge) – unser Publikum wusste genau, wie’s geht. (An dieser Stelle möchten wir ganz herzlich der Putztruppe danken, die sich am Morgen danach so richtig ins Zeug legen musste).

Der Abend wurde präsentiert in Zusammenarbeit mit Maximum Cinema. Vielen Dank an Simon Kümin (Maximum Cinema) für die tollen Bilder:

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