Hello Filmpodium!

hellozurich ist ein Zürcher Online-Stadtmagazin, das Leute und Orte portraitiert, die unsere Stadt prägen. Reto Baer hat unsere Operateurin Steffi Riebe und die Filmpodium-Leiterin Corinne Siegrist-Oboussier vor Ort im Kino getroffen.

«Das Filmpodium zeigt rund 350 verschiedene Filme pro Jahr. Das sind mehr als alle anderen Stadtzürcher Kinos zusammen. Denn das Filmpodium ist kein konventionelles Kino, sondern ein Programmkino. Es lockt das Publikum weder mit den neusten Hollywood-Blockbustern noch mit Popcorn, sondern mit alten Filmperlen. Diese sind oftmals nicht auf DVD erhältlich oder auf einer Streaming-Plattform abrufbar.» Reto Baer

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

  • © Reto Baer
  • © Reto Baer
  • Steffi Riebe in der Vorführkabine / © Reto Baer
  • Steffi Riebe (Operateurin) und Corinne Siegrist-Oboussier (Leiterin Filmpodium) / © Reto Baer
  • Der Saal / © Reto Baer

70 Jahre «Studio 4»

Als am 24. März 1949 das «Studio 4» eröffnet wurde, zeigte Roman Clemens, der das Interieur des Kinos gestaltet hatte und in den ersten Jahren auch für das Programm zeichnete, nicht irgendeinen Film. Er sicherte sich bei Paramount die Weltpremiere der neuen Komödie mit Superstar Bing Crosby, A Connecticut Yankee in King Arthurʼs Court, die sich zum Kassenschlager entwickelte. Zum 70-jährigen Jubiläum haben wir den Spass noch einmal gezeigt, und zwar in echtem Technicolor!

Neben den Begrüssungen durch Filmpodium-Leiterin Corinne Siegrist-Oboussier und dem stellvertretenden Leiter Michel Bodmer gab es auch eine kurze Einführung in die Geschichte des «Studio 4» (seit 1983 «Filmpodium») durch den Historiker und Filmexperten Felix Aeppli. Das «Studio 4» wurde 1948/49 vom Bauhaus-Schüler Roman Clemens gestaltet und zählt zu den wichtigsten Schweizer Baudenkmälern der klassischen Nachkriegsmoderne. Das Kino steht seit 1993 unter Denkmalschutz.

Viele ehemalige Mitarbeiter*innen des Kinos aus den letzten 35 Jahren haben sich an diesem Abend eingefunden, um diesen historischen Moment zu feiern.

Editorial: Wie smart kuratieren wir?

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Kuratieren ist das Zauberwort der Stunde: Im unüberblickbaren Meer von Möglichkeiten des Kulturkonsums halten KuratorInnen dem Publikum ausgewählte Strohhalme hin, an denen es sich orientieren und festhalten kann: Sagt Instanz X, dass das Werk Y etwas taugt, opfere ich dafür meine knappe Zeit und Aufmerksamkeit. Freilich sollte ich wissen, nach welchen Kriterien Instanz X urteilt und ob ich diese teile. “Editorial: Wie smart kuratieren wir?” weiterlesen

Scheibe!

Grosse Scheibe, viel Arbeit! Da hat oder haben ein (paar) Knabe(n) oder Mädchen am Wochenende während des Knabenschiessens nicht auf Zielscheiben, sondern auf unsere Glasfront “geschossen” (aber das ist nur ein kleines Wortspiel: Wie genau der Riss im Glas zustande kam, ist und bleibt unklar)! Zu viert mussten sie antraben, um das zersplitterte Glas zu ersetzen:

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