Merci, Freddy Buache!

Wäre es nach ihm gegangen, würden Kinosäle nur über eine einzige Sitzreihe verfügen: Freddy Buache (1924–2019) sass immer ganz vorne und schien förmlich in die Leinwand eintauchen zu wollen. Das Kino füllte nicht nur sein Gesichtsfeld aus, sondern sein ganzes Leben. Martin Girod, ehemaliger Koleiter des Filmpodiums, würdigt den jüngst verstorbenen Cinémathèque-Leiter, Kritiker, Festivaldirektor und Filmvermittler.

© Cinémathèque suisse
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Gus Van Sant: Die Filme, die Ausstellung, die Masterclass

Vom 16. November bis 31. Dezember zeigt das Filmpodium Zürich als Partnerinstitution der Cinémathèque suisse das Programm Gus Van Sant: Poet der Intimität. Der Amerikaner Gus Van Sant erzählt in stimmungsstarken Filmen von jugendlichen Aussenseitern und ihrem Lebensgefühl. Unsere Retrospektive verfolgt seinen Weg vom Indie-Kino der achtziger Jahre über Meilensteine wie My Own Private Idaho und Mainstreamerfolge wie Good Will Hunting bis zur Rückkehr zu eigensinnigen kleinen Autorenfilmen. Als rare Leckerbissen sind zudem zwei Programme mit Van Sants Kurzfilmen zu sehen.

Die Cinémathèque suisse, das Musée de l’Elysée, die Cinématèque française und das Museo Nazionale del Cinema (Turin) organisierten gemeinsam eine Ausstellung und eine Retrospektive (1. November bis 21. Dezember 2017) rund um das Werk von Gus Van Sant. Die Ausstellung im Musée de l’Elysée eröffnete diesen Herbst in Lausanne und läuft noch bis zum 7. Januar 2018.

Die Ausstellung Gus Van Sant / Ikonen zeigt die erste Retrospektive der Filme und anderen Bildwerke des US-amerikanischen Filmemachers in der Schweiz. Der Rundgang durch das interdisziplinäre Werk gliedert sich in fünf Abschnitte, die jeweils einen Aspekt von Gus Van Sants Schaffenskraft beleuchten und dabei ein überbordendes, unverfrorenes Universum umreissen. „Gus Van Sant: Die Filme, die Ausstellung, die Masterclass“ weiterlesen