Empfehlungen von Bla*Sh

In Kooperation mit dem Netzwerk Bla*Sh (BlackShe – Netzwerk Schwarzer Kulturschaffender Frauen in der Deutschschweiz) hat das Filmpodium eine Auswahl von Filmen rund um Schwarze Frauen zusammengestellt. Die Reihe richtet den Blick nicht nur auf Schwarze Regisseurinnen und Schauspielerinnen, sondern rückt auch die Lebens- und Alltagsrealitäten Schwarzer Frauen in den Mittelpunkt und macht so ihre oft marginalisierten Geschichten und Erfahrungen sichtbar.

Hier stellen wir Ihnen Empfehlungen vor von Mitgliedern von Bla*Sh für einzelne Filme aus der Reihe. “Empfehlungen von Bla*Sh” weiterlesen

Editorial: Das Jahr der Remakes

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Was Erfolg hat, wird wieder gemacht. Dieses Prinzip des Remakes hat sich 2016 nicht nur in der Sommerreihe des Filmpodiums (und in einigen neuen Blockbustern von The Magnificent Seven bis zu Ben-Hur) manifestiert, sondern auch meteorologisch; wie schon im Vorjahr wollte der Sommer, als er endlich kam, gar nicht mehr aufhören, was die Eintrittszahlen der Kinos schmelzen liess. Auch das Filmpodium verzeichnete nach dem Zuschauerrückgang von 2015 erneut Einbussen, von total 35 958 auf 32 172 Eintritte bzw. von durchschnittlich 39 auf 34 Gäste pro Vorstellung. “Editorial: Das Jahr der Remakes” weiterlesen

DAS ERSTE JAHRHUNDERT DES FILMS: 1937

Way Out West, James W. Horne (USA)
Way Out West, James W. Horne (USA)

Bereits in den Jean-Gabin-Filmen La grande illusion und Pépé le Moko aus dem vergangenen Dezember-Programm zeigte sich die allgemeine Verunsicherung, die sich 1937 in Europa breitmachte. Wie bei diesen Filmen des Poetischen Realismus lädt Detlef Sierck (später: Douglas Sirk) in Zu neuen Ufern die Mise en Scène emotional auf, und die Verzweiflung seiner weiblichen Hauptfigur, gespielt vom späteren Star des nationalsozialistischen Filmschaffens, Zarah Leander, spiegelt sich in den Dekors. In einer durch das Propagandaministerium streng regulierten Filmindustrie und zu einer Zeit, in der sich der Antisemitismus immer schärfer artikuliert (etwa mit der Wanderausstellung «Der ewige Jude»), vermag Sierck subversiv ein allgemeines Gefühl der Hoffnungslosigkeit und der Orientierungslosigkeit zu zeichnen. “DAS ERSTE JAHRHUNDERT DES FILMS: 1937” weiterlesen

5. Festival international du film restauré

Wir sind über ein Festival in Paris gestossen, dessen Trailer wir keinem Filmliebhaber und keiner Filmliebhaberin vorenthalten wollen! Seit 5 Jahren veranstaltet die Cinémathèque française das «Festival international du film restauré»: 5 Tage, 100 Filme (restaurierte Werke und Raritäten), 2 Masterclasses (mit Joe Dante und Wes Anderson), Ciné Concerts und und und.

Wer zwischen dem 1. und 5. März 2017 in Paris weilt, sollte sich das nicht entgehen lassen! Alle anderen dürfen sich wenigstens am originellen Festivaltrailer erfreuen.

Festival Toute la mémoire du monde 2017 – Bande-annonce from La Cinémathèque française on Vimeo.

Editorial: Das Festival der Festivals

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Das Filmpodium ist eigentlich ein ganzjähriges Filmfestival: Filme aus aller Welt werden, zu Reihen und Retrospektiven gebündelt, ins Programm gesetzt, Filmschaffende kommen zu Besuch, es gibt ergänzende Diskussionen und Referate. Dennoch herrscht auch bei uns Ausnahmezustand, wenn «richtige» Festivals stattfinden. So bescherte im September das bei uns eingemietete Zurich Film Festival dem Filmpodium eine Portion Glamour sowie ein deutlich jüngeres Publikum als üblich. “Editorial: Das Festival der Festivals” weiterlesen

Hinter der Leinwand – Ein Einblick in die Arbeit des Filmpodium-Teams

Schon lange, bevor die Projektoren in der Vorführkabine zu rattern beginnen oder das DCP für die nächste Vorstellung entschlüsselt werden kann, arbeitet das Programmteam des Filmpodiums im Stadthaus Zürich mit Hochdruck am nächsten (und bereits auch am übernächsten) Filmprogramm. Die Filmwissenschaftsstudentin Valentina Romero konnte sich als Praktikantin in den letzten sechs Monaten einen Überblick darüber verschaffen, was es alles braucht, damit Sie im 6-Wochen-Rhythmus das druckfrische Filmpodium-Programmheft in den Händen halten können. Zum Abschluss ihrer Filmpodium-Zeit teilt Frau Romero ihre Eindrücke von «hinter der Kinoleinwand» mit Ihnen, liebe Blog-Leserinnen.

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Fargo – Ein Interview mit Joel Coen und Ethan Coen

Am Filmfestival in Cannes 1996 führte Michel Bodmer, heute stellvertretender Leiter des Filmpodiums der Stadt Zürich, gemeinsam mit fünf anderen JournalistInnen ein Gespräch mit Joel Coen (Regisseur, Ko-Autor) und Ethan Coen (Produzent, Ko-Autor)Auf unserem Blog können Sie nun das ungekürzte Interview zu Fargo nachlesen.

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“Fargo – Ein Interview mit Joel Coen und Ethan Coen” weiterlesen

Trainspotting

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Im Februar 2017 kommt «T2: Trainspotting» in die Kinos. Davor sollte man sich Danny Boyles Klassiker aus dem Jahr 1996 unbedingt nochmals auf der grossen (Filmpodium)Leinwand anschauen. Als Vorbereitung empfehlen wir die Lektüre des ausführlichen Interviews, das Michel Bodmer anlässlich der Premiere des Films am 49. Cannes Film Festivals mit Regisseur Danny Boyle, Drehbuchautor John Hodge und Produzent Andrew Macdonald halten durfte.
“Trainspotting” weiterlesen

Editorial: Revolution und Retrospektive

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Nach 2012 und 2014 findet bereits zum dritten Mal das Arab Film Festival Zurich im Filmpodium statt. In den letzten zwei Jahren hat sich im postrevolutionären arabischen Raum nicht nur die politische Lage verändert, sondern mit ihr auch das Kino. Letzteres bleibt erstaunlich lebendig und vielfältig. Die Auseinandersetzung mit der Gegenwart und der älteren wie jüngeren Vergangenheit nimmt höchst unterschiedliche Formen an, im Mittelpunkt der Filme unserer Auswahl steht aber immer der Mensch. “Editorial: Revolution und Retrospektive” weiterlesen