Podiumsgespräch zu Ida Lupino

Ida Lupino (1918–1995) ist in aller Munde und auf allen Leinwänden. Nachdem sie sowohl von der Filmwissenschaft wie auch vom cinephilen Publikum Jahrzehnte lang unbeachtet blieb, sind die Werke der vielseitigen Pionierin nun auf Leinwänden in Wien, Berlin, oder jüngst in Fribourg zu sehen. Und endlich auch im Filmpodium Zürich. Mit einer Reihe von Filmen, die das vielseitige Schaffen von Lupino als Schauspielerin, Autorin, Regisseurin und Produzentin feiert (16. Mai bis 30. Juni 2016).

Ida Kamera 3

Im Rahmen unserer Retrospektive konnten wir das Schaffen dieser vor und hinter der Kamera so aussergewöhnlichen Frau gleich mehrfach vertiefen. In einem dreitätigen Workshop vom 3. bis 5. Juni hat eine Gruppe von Filmhistorikerinnen und Filmhistorikern rund um die Kultur- und Literaturwissenschaftlerin Elisabeth Bronfen verschiedene Facetten der Film- und TV-Regisseurin beleuchtet. Für alle, die das wunderbare Schlussgespräch über Ida Lupinos Bedeutung in der Filmgeschichte, wiederkehrende – und mehrdeutige – Motive und starke Frauenfiguren verpasst hat, erhält nun die Gelegenheit, den kompletten Talk auf dem Filmpodium Blog nachzuhören.

 

Auf dem Podium sprachen Lukas Foerster (Filmkritiker und Kurator aus Berlin), Ivo Ritzer (Juniorprofessor an der Universität Bayreuth), Elisabeth Bronfen (Ordinaria an der Universität Zürich), Hanna Schoch (Assistentin an der Universität Zürich) sowie Prof. Fabienne Liptay (Seminar für Filmwissenschaft), Dr. Johannes Binotto (Englisches Seminar) und Prof. Barbara Straumann (Englisches Seminar) von der Universität Zürich.

 

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