Wer war der Teufel, der nachts kam?

"Nachts, wenn der Teufel kam" BRD 1957 Margaret Jahnen, Mario Adorf
“Nachts, wenn der Teufel kam” / BRD 1957 Margaret Jahnen, Mario Adorf

Welchen Stellenwert hat ein Mörder in einem Staat, der selber nach Belieben meuchelt?

1957, als Robert Siodmak aufgrund eines «Tatsachenberichts» von Will Berthold seinen Film Nachts, wenn der Teufel kam als Abrechnung mit dem Dritten Reich drehte und das heimliche, hocheffiziente Morden der Gestapo dem Treiben eines tumben Triebtäters gegenüberstellte, galt Bruno Lüdke als größter deutscher Massenmörder (heute: Serienmörder) aller Zeiten. “Wer war der Teufel, der nachts kam?” weiterlesen

Das andere BRD-Kino

Am 14. August beginnt im Filmpodium die zweite Hauptreihe des Sommerprogramms: Das Kino der jungen BRD. Unsere Auswahl übernimmt acht Filme aus der aktuellen Retrospektive des Filmfestivals von Locarno, kuratiert von Roberto Turigliatto und Olaf Möller. Wir zeigen auch fünf wichtige BRD-Filme, die in Locarno nicht zu sehen sind, sowie – im Rahmen der “Remakes”-Reihe – die Urfassung von Das doppelte Lottchen und die Vorlage zu Some Like It Hot, Fanfaren der Liebe von Kurt Hoffmann.

Das Bekenntnis der Ina Kahr
Das Bekenntnis der Ina Kahr (BRD 1954, Dir. Georg Wilhelm Pabst)

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