Hollywood im Filmpodium

Die ZFF MASTERS haben im Rahmen des 12. Zurich Film Festival im Filmpodium stattgefunden. Die öffentlich zugänglichen Veranstaltungen richteten sich an die Filmbranche sowie an das gesamte Festivalpublikum. Alle ZFF MASTERS haben im Filmpodium der Stadt Zürich stattgefunden. So durften wir Daniel Radcliffe, Ewan McGregor, Woody Harrelson und Olivier Assayas in unserem Kinosaal begrüssen.

Sie haben die illustren Gäste verpasst? Kein Problem – die vollständigen Gespräche sind auf dem YouTube-Kanal des Zurich Film Festival online abzurufen:

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Und immer wieder Remake!

Still aus Kurt Neumanns «The Fly» (1958)
Still aus Kurt Neumanns «The Fly» (1958)

Im Sommerprogramm war eine ganze Reihe von Filmen zu sehen, die auf anderen Filmen beruhen und zu diesen in einer interessanten Beziehung stehen. Fortan werden wir neben den Hauptreihen immer wieder auch Paare oder ganze Sequenzen von Originalen und gelungenen Remakes zeigen, auch weil diese einen wichtigen Aspekt der Entwicklung der Filmgeschichte darstellen.

REMAKE-SONDERANGEBOT: Wer einen Film besucht, von dem das Filmpodium auch ein Original oder ein Remake zeigt, kann letzteres zum Halbtax-Preis sehen. Ticket behalten und beim zweiten Besuch vorweisen. «Und immer wieder Remake!» weiterlesen

European Art Cinema Day

«Schatten im Paradies», Aki Kaurismäki (Finnland 1986)
«Schatten im Paradies», Aki Kaurismäki (Finnland 1986)

Mit dem EUROPEAN ART CINEMA DAY bekommen der europäische Film und alle leidenschaftlichen Kinobetreiber endlich einen Feiertag. Kinos sind eine kulturelle Bereicherung – für Alt und Jung, auf dem Land und in der Stadt. Und sie bringen Menschen zusammen – unabhängig von Herkunft, Bildung und Einkommen. Mit über 100 Millionen Besucherinnen pro Jahr leisten Arthouse-Kinos einen wertvollen Beitrag zur programmatischen Vielfalt, der Entdeckung und Förderung junger Talente und zum kulturellen Austausch innerhalb Europas. «European Art Cinema Day» weiterlesen

Editorial: Ein launischer Sommer

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So heisst nicht nur eines der drei Meisterwerke von Jiří Menzel, die wir in diesem Programm zeigen; so könnten auch die vergangenen Monate überschrieben werden.

Nach einem verregneten Einstieg hat sich schliesslich die Sonne durchgesetzt und uns Badi-Wetter beschert. Wer ein Kino betreibt, empfindet in der Regel konträr zur Volksseele der Zürcherinnen und Zürcher, die sich neun Monate im Jahr danach sehnen, möglichst viele Kleider abzuwerfen, um an der Sonne zu essen, zu trinken oder zu braten und sich wie in Italien zu fühlen. Für das Kino ist dieser Outdoor-Wahn an den längsten Tagen des Jahres fatal, denn in den dunklen Lichtspielsaal begeben sich Menschen vornehmlich dann, wenn es draussen düster oder klamm ist. Und tatsächlich sind die Kino-Besucherzahlen des diesjährigen Sommers nicht berauschend; sie unterbieten gar noch jene des letzten Sommers, der ja für seine vielen Sonnenstunden in die Annalen einging. «Editorial: Ein launischer Sommer» weiterlesen

Scheibe!

Grosse Scheibe, viel Arbeit! Da hat oder haben ein (paar) Knabe(n) oder Mädchen am Wochenende während des Knabenschiessens nicht auf Zielscheiben, sondern auf unsere Glasfront «geschossen» (aber das ist nur ein kleines Wortspiel: Wie genau der Riss im Glas zustande kam, ist und bleibt unklar)! Zu viert mussten sie antraben, um das zersplitterte Glas zu ersetzen:

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Hätten Sie’s gewusst?

Am 28. Oktober um 20.30 Uhr geht’s in die nächste Runde des «Filmbuff-Quiz» – das Filmpodium-eigene Ratespiel für Cinephile, das stil- und sachgerecht im Kino und nicht auf der Mattscheibe stattfindet.

Das Filmbuff-Quiz lädt das Filmpodium wieder Kinokenner und Filmfreundinnen ein, mental die Klingen zu kreuzen und abseits des Internets mit echtem Filmwissen zu brillieren. Für die Profis im Publikum gibt es Handicaps, damit engagierte Amateure gleiche Chancen haben, die attraktiven Preise zu gewinnen.

Hier auf unserem Blog können Sie schon mal üben und Ihre Kenntnisse testen. 

Eddie Redmayne in «The Danish Girl» (Tom Hooper, 2015)
Eddie Redmayne in «The Danish Girl» (Tom Hooper, 2015)

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Wer war der Teufel, der nachts kam?

"Nachts, wenn der Teufel kam" BRD 1957 Margaret Jahnen, Mario Adorf
«Nachts, wenn der Teufel kam» / BRD 1957 Margaret Jahnen, Mario Adorf

Welchen Stellenwert hat ein Mörder in einem Staat, der selber nach Belieben meuchelt?

1957, als Robert Siodmak aufgrund eines «Tatsachenberichts» von Will Berthold seinen Film Nachts, wenn der Teufel kam als Abrechnung mit dem Dritten Reich drehte und das heimliche, hocheffiziente Morden der Gestapo dem Treiben eines tumben Triebtäters gegenüberstellte, galt Bruno Lüdke als größter deutscher Massenmörder (heute: Serienmörder) aller Zeiten. «Wer war der Teufel, der nachts kam?» weiterlesen

Bond ohne Bond

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1993, kurz nach dem Ende des Kalten Krieges, der sein bisheriges Werk genährt und geprägt hatte, veröffentlichte John Le Carré The Night Manager, einen Roman, der bewies, dass ihm nach dem Mauerfall keineswegs der Stoff ausgehen würde. Als Bösewicht fungierte diesmal nicht ein KGB-Scherge oder ein von den Sowjets gedungener britischer Spion, sondern ein Brite namens Roper, der skrupellos im illegalen Waffenhandel mitmischte. Sein Gegenspieler war ein Landsmann namens Jonathan Pine – kein Agent ihrer Majestät, aber doch ein strammer Kerl mit militärischer Vergangenheit und einem starken moralischen Rückgrat. «Bond ohne Bond» weiterlesen