Der kubanische Cineast Fernando Pérez, der 2016 mit einer Friedrich-Dürrenmatt-Gastprofessur bedacht wurde und mehrere Monate in der Schweiz weilte, beehrte am 15. April auch das Filmpodium, wo er seine Filme Madrigalund La vida es silbarvorstellte.
Anstatt die Olympischen Spiele in Berlin zu dokumentieren, wendet sich Luis Trenker 1936 in einem der ersten deutschen Western dem Gründungsmythos der USA zu: Trenker zeigt die Kehrseite amerikanischer Pionierromantik und verleiht dem «myth of the frontier» mit der Geschichte des Schweizers Johann August Sutter in Der Kaiser von Kalifornien eine düstere, blutige Färbung. In Frank Capras optimistischer Komödie Mr. Deeds Goes to Town bekommt der American Way of Life durch Gier und Egoismus einige Kratzer ab, doch nur, um am Ende in Gestalt des aufrichtigen Longfellow Deeds erstarkt aus der Geschichte hervorzugehen. Wo bei Capra die Satire nur im Dialog hintergründig durchschimmert, tritt sie im beinahe stummen Modern Times im Spiel und in der Inszenierung Chaplins deutlich hervor: Der letzte Auftritt des Tramps ist zum kritischen wie auch amüsanten Kommentar über die Industrialisierung geworden. Wie Chaplin wechselte auch Yasujiro Ozu erst spät zum Tonfilm, bewegte sich aber sogleich sicher auf dem neuen Terrain. Den Dialog sparsam einsetzend, zeichnet er in Der einzige Sohn ein kritisches Bild der japanischen Gesellschaft zu Beginn der 1930er Jahre. Les bas-fonds wiederum vereint erstmals Jean Renoir mit Jean Gabin, der in den folgenden Jahren zum Gesicht des poetischen Realismus werden sollte. Im Gegensatz zur späteren Ernsthaftigkeit Gabins durchbricht hier sein mitunter humorvolles Spiel den pessimistischen Grundton von Gorkis Vorlage und gibt der zeitlosen Geschichte um Geld und Armut eine eigentümliche Leichtigkeit, oder, wie es André Bazin formuliert: «Nur Jean Renoir kann es sich so ungeniert erlauben, uns zur Rührung zu nötigen, indem er zugleich die Grenze der Lächerlichkeit berührt.» (André Bazin: Jean Renoir, 1977)
Am Ufer des blauen Meeres (U samogo sinego morya) (Boris Barnet/S. Mardanin, UdSSR)
Camille (George Cukor, USA)
César (Marcel Pagnol, F)
Die Schwestern von Gion (Gion no shimai) (Kenji Mizoguchi, J)
Dodsworth (William Wyler, USA)
Elegie in Naniwa (Naniwa ereji) (Kenji Mizoguchi, J)
Stadtpräsidentin Corine Mauch eröffnete den Anlass mit einem Grusswort, Madeleine Hirsiger führte durch den Abend und hat mit Rolf Lyssy über sein Werk gesprochen. Anschliessend stellten die Verlegerin Anne Rüffer und die Herausgeber Georg Kohler und Felix Ghezzi «Die Schweizermacher – Und was die Schweiz ausmacht» vor.
Hier finden Sie eine Auswahl von Artikeln zu unseren Programmreihen und unserem Kino. Bitte beachten Sie, dass viele Artikel nur mit einem Abo der entsprechenden Publikation vollständig zugänglich sind.
Thomas Gladysz ist Autor zahlreicher Artikel über das frühe Kino sowie Verfasser des Buches Louise Brooks: the Persistent Star (2017). Für das internationale Filmmagazin Film International hat er eine ausführliche und äusserst lesenswerte Besprechung unserer Louise Brooks-Reihe geschrieben, die Sie hier nachlesen können (auf Englisch).
All the President’s Men (Alan J. Pakula, USA 1976)
Mariam Schaghaghi führte für die NZZ ein Interview mit Robert Redford über den Moment, als er begriff, welche Rolle die Kunst in der Gesellschaft spielt.
Le silence de Lorna (Jean-Pierre & Luc Dardenne, Belgien/Frankreich/Italien/Deutschland 2008)
Am 1. Juli 2017 jährt sich die Übergabe der einstigen britischen Kronkolonie Hongkong an die Volksrepublik China zum zwanzigsten Mal. Gerhrad Midding schreibt über das «Vorher» und das «Nachher» im Film.
«Die gerettete Ehre von Papas Kino» – Christoph Schneider über die Retrospektive, die das Filmfestival Locarno und das Filmpodium Zürich dem westdeutschen Film zwischen 1949 und 1963 gewidmet haben.
Cemetery of Splendour (Apichatpong Weerasethakul, Thailand et al. 2015)
Die Leiterin des Filmpodiums, Corinne Siegrist-Oboussier, wurde mit dem «Korean Cinema Award 2014» für ihr Engagement für das koreanische Filmschaffen geehrt. Das SRF und die NZZ haben darüber berichtet.
In der Selektion des Jahres 1995 drängt sich der urbane Lebensraum in den Vordergrund und verdichtet sich über die Filme hinaus zum facettenreichen Bild einer nun bereits zwanzig Jahre zurückliegenden Zeit. Jafar Panahis Erstling Der weisse Ballon beobachtet das Leben in der Stadt Teheran durch die Augen der siebenjährigen Razieh und erinnert dabei nicht nur in seiner humanistischen Haltung an Vittorio De Sicas Ladri di biciclette. Im hektischen Betrieb der sich wandelnden Millionenmetropole HoChiMinh Stadt gerät der Fahrradklau in Cyclo wiederum zum Ausgangspunkt für eine blutige Parabel, die Genesis eines Mörders. Die schonungslose Brutalität, mit der Tran Anh Hung das Leben in der vietnamesischen Hauptstadt zeichnet, prägt auch David Finchers stilbildenden Neo-Noir Seven, das nihilistische Bild einer namenlosen amerikanischen Grossstadt und ihrer Bewohner. Michael Manns epischer Thriller Heat lässt die Düsternis der verregneten Strassen dem unterkühlten Lichtermeer des modernen Los Angeles weichen und nimmt damit den Look von Filmen wie The Dark Knight vorweg. Die anonymen Häuserschluchten der Metropole sind der würdige Schauplatz einer Premiere, wenn sich die Schauspiellegenden Al Pacino und Robert De Niro erstmals duellieren. Im ganz in Schwarzweiss gehaltenen La haine wird die Schilderung des Lebens in den Pariser Banlieues zur wütenden Anklage gegen heute immer noch gärende soziale Missstände. Einen Kontrapunkt setzen Nicolas Humbert und Werner Penzel, denen es mit Middle of the Moment gelingt, fernab grosser Ballungsräume das scheinbar zeitentrückte Leben der Tuareg auf die Leinwand zu bannen.
Before Sunrise (Richard Linklater, USA/Österreich)
Between the Devil and the Deep Blue Sea (Marion Hänsel, Belgien/Frankreich/GB)
Braveheart (Mel Gibson, USA)
Clueless (Amy Heckerling, USA)
Dead Man Walking (Tim Robbins, USA)
Dead Man (Jim Jarmusch, USA)
Der Blick des Odysseus (To vlemma tou Odyssea) (Theo Angelopoulos, Griechenland)
La cité des enfants perdus (Marc Caro, Jean-Pierre Jeunet, F)
Good Men, Good Women (Hao nan hao nu) (Hou Hsiao-Hsien, Japan/Taiwan)
Kids (Larry Clark, USA)
Land and Freedom (Ken Loach, GB)
Shanghai Serenade (Yao a yao, yao dao wai po qiao) (Zhang Yimou, China)
Before Sunrise (Richard Linklater, USA/Österreich) Between the Devil and the Deep Blue Sea (Marion Hänsel, Belgien/Frankreich/GB) Braveheart (Mel Gibson, USA) Clueless (Amy Heckerling, USA) Dead Man (Jim Jarmusch, USA) Dead Man Walking (Tim Robbins, USA) Der Blick des Odysseus (To vlemma tou Odyssea) (Theo Angelopoulos, Griechenland) Good Men, Good Women (Hao nan hao nu) (Hou Hsiao-Hsien, Japan/Taiwan) Kids (Larry Clark, USA) La cité des enfants perdus (Marc Caro, Jean-Pierre Jeunet, F) Land and Freedom (Ken Loach, GB) Shanghai Serenade (Yao a yao, yao dao wai po qiao) (Zhang Yimou, China) Signers Koffer(Peter Liechti, Schweiz) The Madness of King George (Nicholas Hytner, GB) The Usual Suspects (Bryan Singer, USA) Toy Story (John Lasseter, USA) Twelve Monkeys(Terry Gilliam, USA) Underground (Podzemlje) (Emir Kusturica, F/ D/Ungarn/Jugoslawien)
Die Zeit – Vergangenheit, Zukunft und dabei natürlich immer auch die Gegenwart – steht im Zentrum der Filmauswahl des Jahres 1985. Mit seinem Monumentalwerk Shoah schafft es Claude Lanzmann, dem Schrecken des Holocausts im Zweiten Weltkrieg so nahezukommen, wie es vielleicht nur möglich ist. Indem er die Aussagen der Opfer und Täter mit Bildern aus der Gegenwart koppelt, weist er sie als Erinnerungen aus, die bis ins Heute nach wirken. Elem Klimows Komm und sieh schildert die Gräuel des Krieges durch die Augen des 14jährigen Fljora. Wenn dieser am Ende auf ein Porträt Hitlers schiesst, läuft die Zeit rückwärts und das Medium Film erweist sich als Zeitmaschine, mit seinen Möglichkeiten und Grenzen. Diese Grenzen scheint Robert Zemeckis’ Back to the Future zu sprengen, wenn der Zeitreise-Spass zwischen Vergangenheit und Gegenwart um die Existenz seines eigenen Helden spielt. Terry Gilliams orwellsche Fantasie Brazil wiederum erscheint als Paralleluniversum, als überspitztes Spiegelbild der achtziger Jahre, das in die Zukunft und damit in unsere Gegenwart weist. La historia oficial und Le thé au harem d’Archimède setzen sich dagegen nüchtern mit der Gegenwart des Jahres 1985 auseinander. Kurz nach Ende der argentinischen Militärdiktatur richtet Luis Puenzo kompromisslos den Blick auf ein dunkles, bis heute nicht abgeschlossenes Kapitel des Landes: das Verschwinden regimefeindlicher Bürger und die Zwangsadoption ihrer Kinder. Demgegenüber gelingt es Meh di Charef, mit humorvollem Unterton die Sorgen zweier Jugendlicher und ihr Leben in den Pariser Banlieues aufzugreifen. Auch Fredi M. Murers Höhenfeuer ist zwar in seiner 1980erJahreGegenwart angesiedelt, scheint aber in der Abgeschiedenheit seiner Bergbauernwelt von einer längst vergangenen, archaischen Zeit zu berichten.
Kiss of the Spider Woman (Hector Babenco, Brasilien/USA)
Männer ... (Doris Dörrie, BRD)
Mishima: A Life in Four Chapters (Paul Schrader, USA/J)
Mitt liv som hund (Mein Leben als Hund) (Lasse Hallström, Schweden)
My Beautiful Laundrette (Stephen Frears, GB)
Otac na sluzbenom putu (Papa ist auf Dienstreise) (Emir Kusturica, Jugoslawien)
1965 feiert eine wild-bewegte Lebensgeschichte vor dem Hintergrund der russischen Revolution einen Triumphzug durch die Kinosäle der Welt: Doctor Zhivago beschert David Lean einen der grössten Kassenerfolge des ganzen Jahrzehnts. Der Geist der 1960er Jahre wird wiederum von Jean-Luc Godard in Pierrot le fou eingefangen: Mit seiner Geschichte über das «letzte romantische Liebespaar» (Godard) schafft er ein Meisterwerk der Nouvelle Vague. Roman Polanski zieht in diesem Jahr seine Zuschauer in die inneren Abgründe der somnambulen, psychopathischen Catherine Deneuve hinein (Repulsion), Agnès Varda irritiert ihr Publikum mit ihrer schmerzhaft schönen Reflexion über das Glück (Le bonheur), und Robert Wise verzaubert es mit Bergen, Kindern im Dirndl, einem verliebten Paar und einem Lied über das Edelweiss: Der amerikanische Regisseur schafft mit The Sound of Music einen Musicalfilm, der bis heute zu den fünf meistgesehenen Filmen zählt – im deutschen Sprachraum allerdings kennen ihn nur wenige. Zehn Jahre später bringt Stanley Kubrick sein akribisch rekonstruiertes Historiendrama Barry Lyndon auf die Leinwand, und Monty Python beweisen mit ihrer aberwitzigen Mittelalterparodie (Monty Python and the Holy Grail), dass sie auch hinter der Kamera unschlagbar schräg sind, während Theo Angelopoulos mit Die Wanderschauspieler eines der Hauptwerke des Weltkinos der 1970er Jahre dreht. In den USA schickt Robert Altman 24 Protagonisten auf die (satirisch gefärbte) Suche nach dem «American Dream» (Nashville), wogegen Milos Forman in One Flew Over the Cuckoo’s Nest dem rebellischen Geist der Gegenkultur der 1960er und 1970er Jahre Ausdruck verleiht; in Italien gelingt Pier Paolo Pasolini mit seinem radikalen Salò eines der umstrittensten Werke der Filmgeschichte.
Akahige (Akira Kurosawa, Japan)
Alphaville (Jean-Luc Godard, F)
Chimes at Midnight (Orson Welles, Sp/CH)
Die Handschrift von Saragossa (Wojciech J. Has, Polen)
In einer Kooperation zwischen Filmpodium und der ZHdK haben 2015 erstmals Studierende ein Plakat für eine Filmreihe entworfen.
In unserer Plakatgalerie finden Sie eine Übersicht aller Gewinnerplakate sowie die besten Entwürfe, die es auf die Shortlist der Jury geschafft haben.
Die Herausforderung beim Sujet für die Reihe Joan Crawford/Bette Davis (Juli 2015) bestand vor allem darin, die beiden Diven gleich stark zu gewichten und gleichzeitig als unterschiedliche Charaktere darzustellen. Eine weitere Fragestellung war, welche Bilder die Aktricen, die beide über eine lange Filmografie verfügen, am besten repräsentieren.
Realisiert wurde das Plakat von Rahel Imboden, die mit grossformatigen Portraits und einer Zweiteilung des Formats arbeitet und die Reihe prägnant und im Wortsinne plakativ ankündigt.
1955 erlebt Hollywood eine Zeit des Umbruchs, die Produktionsfirmen geraten durch die Konkurrenz des Fernsehens unter grossen Druck, das Studio-System bricht zusammen – das führt zu einer Lockerung der rigiden Zensurvorschriften und zum Versuch, neue Zielgruppen zu erschliessen. Dabei werden die Jugendlichen als Kinopublikum und Filmstoff entdeckt, eine Reihe von Filmen, die den Generationenkonflikt thematisieren, entstehen, allen voran Elia Kazans Meilenstein East of Eden und Nicholas Rays Rebel Without a Cause, mit denen James Dean zur unsterblichen Jugendikone wird. Im gleichen Jahr bringt Charles Laughton in The Night of the Hunter mit Robert Mitchum als Psychopath in schwarzweisser Predigertracht einen der unvergesslichsten Bösewichte auf die Leinwand. In Frankreich schockiert derweil Henri-Georges Clouzot das Publikum mit Les diaboliques, in dem das eigentlich Verstörende nicht die Darstellung des Schrecklichen ist, sondern die Amoralität der Figuren. In Skandinavien wiederum verhilft die heiter-frivole Gesellschaftskomödie Das Lächeln einer SommernachtIngmar Bergman zu seinem internationalen Durchbruch, während Carl Theodor Dreyer in Ordet mit einfachsten Mitteln die Zuschauer vom Eintreten eines Wunders überzeugt und damit in Venedig den Goldenen Löwen gewinnt. In Indien schliesslich debütiert Satyajit Ray mit Pather Panchali, seinem sensiblen Porträt des Alltags einer bengalischen Familie, das in Cannes gefeiert wird und den damaligen Laienregisseur sowie Indien als Filmland schlagartig in der internationalen Filmszene etabliert.
All That Heaven Allows (Douglas Sirk, USA)
Du rififi chez les hommes (Jules Dassin, F)
Guys and Dolls (Joseph L. Mankiewicz, USA)
Il bidone (Federico Fellini, I)
Killer’s Kiss (Stanley Kubrick, USA)
Kiss Me Deadly (Robert Aldrich, USA)
Lady and the Tramp (Clyde Geronimi u. a., USA)
Lola Montès (Max Ophüls, F)
Mr. Arkadin (Orson Welles, F/Sp/CH)
Muerte de un ciclista (Juan Antonio Bardem, Spanien)
1945 endet der Zweite Weltkrieg, die Nachkriegszeit beginnt: Mit bescheidensten Mitteln dreht Roberto Rossellini unmittelbar nach der Befreiung von der NS-Besatzung Roma, città aperta, ein eindringliches Drama über die Widerstandskämpfer und deren gnadenlose Unterdrückung. Dieses Meisterwerk, das nicht nur die Geburtsstunde des italienischen Neorealismus einläutet, sondern auch Anna Magnani zur Ikone des neuen Italiens katapultiert, gilt als kulturelles Vermächtnis der siegreichen «Resistenza». In Brief Encounterklammert David Lean indes den Krieg komplett aus: Seine stimmungsvolle Studie über die Unvereinbarkeit von erotischer Attraktion und gesellschaftlichen Normen ist in den Dreissigerjahren angesiedelt – und bleibt, bei aller Verhaltenheit, eines der unwiderstehlichsten Dramen der Filmgeschichte. Unter schwierigsten Bedingungen entsteht in Frankreich Marcel Carnés legendärer Les enfants du paradis: Die Dreharbeiten beginnen 1943 unter deutscher Okkupation und müssen heimlich durchgeführt werden; erst am 9. März 1945 wird das melancholische Liebesdrama im befreiten Paris uraufgeführt und feiert einen triumphalen Erfolg. In den USA bringt Billy Wilder in The Lost Weekend die fatale Abwärtsspirale eines trunksüchtigen Schriftstellers auf die Leinwand – mit diesem präzisen, erschütternd authentischen Alkoholikerdrama leistet der österreichische Emigrant in Hollywood Pionierarbeit. Leopold Lindtberg, ein weiterer Emigrant aus Österreich, schafft derweil in der Schweiz mit Die letzte Chance ein Flüchtlingsdrama, das zum ersten internationalen Nachkriegserfolg des schweizerischen Kinos wird und den Mythos vom wohltätigen Asylland Schweiz mitbegründet.
A Tree Grows in Brooklyn (Elia Kazan, USA)
A Walk in the Sun (Lewis Milestone, USA)
And Then There Were None (René Clair, USA)
Dead of Night (Alberto Cavalcanti, Charles Crichton u. a., GB)
Detour (Edgar G. Ulmer, USA)
Eine Erzählung vom Bogenschiessen am Sanjusangendo (Sanjusangen-do toshiya monogatari) (Mikio Naruse, J)
Fallen Angel (Otto Preminger, USA)
Giorni di gloria (Giuseppe De Santis, Luchino Visconti u. a., I)
I Know Where I’m Going! (Michael Powell/Emeric Pressburger, GB)